Donnerstag, 7. Oktober 2010

Zu Hause

Geschafft, nach einer langen Flugreise sind wir zu Hause in Bremen angekommen. Und - oh Wunder - auch unser Gepäck hat den langen Weg von Perth über Bandar Seribegawan, Dubai, London und Frankfurt mnach Bremen geschafft. Die nächsten Tage werden wir sicher noch unter der Zeitverschiebung leiden, aber sonst normalisiert sich das Leben schnell.
Was bleibt als Fazit:
Es war eine tolle Reise, die etwas holprig begann, aber sonst keine Wünsche offen ließ. Australien ist ein spannendes Land, es gibt viel zu sehen und zu erleben, die Begegnungen mit den Menschen sind spannend und interessant, die Natur in ihrer Einzigartigkeit überwältigend. Es hat sich gelohnt, abseits der Asphaltpisten unterwegs zu sein.
Dieser Blog ist damit aber noch nicht am Ende. Es wird noch das eine oder andere Update geben, es werden in den einzelnen Beiträgen noch Links ergänzt, ich versuche mich noch an einer Karte mit der Reiseroute und für die beiden letzten Tage gibt es noch ein paar Bilder nachzuliefern. Außerdem habe ich noch ein paar Reisenotizen, die ich einpflegen muss.
Für alle treuen Besucher und die, die jetzt zum ersten Mal nachlesen - es lohnt sich, noch mal wieder zu kommen.
Und wer auf die Werbelinks rechts auf der Seite klickt, sorgt damit für eine Monetarisierung dieses Blogs. Danke dafür.

Freitag, 1. Oktober 2010

Reisenotizen

Jedes Land hat Gesetze, die – um es vorsichtig auszudrücken – aus unserer Sicht merkwürdig sind. In Perth beispielsweise kann durchaus nicht jedes Restaurant Alkohol verkaufen. Es muss je nach Typ lizensiert sein. Bei unserem Hotel in Perth gab es nur eine eingeschränkte Lizenz. Das bedeutet: Alkohol kann man nur bekommen, wenn man ein „volles“ Essen ordert. Nur ein Salat, wie Gisela in haben wollte, reicht da nicht. Auch der Ausweg: ich bestelle zu meinem regulären Essen zwei Bier, funktioniert nicht. „One Shot per Menue“, werde ich vom Kellner aufgeklärt. Und nachbestellen, schiebt er hinterher, kann ich frühestens nach einer Stunde. Übrigens, auf der Bierflasche ist auch tatsächlich „ 1 Shot“aufgedruckt. Übrigens, der alkoholreichere Cider beispielsweise zählt laut Etikett für 1,2 „regular drinks“. Was wäre passiert, wenn ich den im Hotel bestellt hätte? Nicht auszudenken. Da gefallen mir unsere einfachen Alkoholregeln doch deutlich besser.

Die Abreise

Nicht zuletzt wegen der Zeitverschiebung waren wir schon recht früh am Morgen wach. Ganz in Ruhe duschen, Taschen fertig packen und dann ein Frühstück an der Straßenfront des Hotels. Welch ein Kino!!! Wir bekamen eine Querschnitt der arbeitenden Bevölkerung geboten auf dem Weg ins Büro. Zu den interessanten Beobachtungen gehört, dass hier in Perth (aber nicht nur hier) einige Menschen auch in der Stadt Barfuß unterwegs sind. Viele, sehr viele, tragen einfach nur Flipflops, einige auch eine australische Schuh-Erfindung der Firma Ugg. Das sind Lammfellstiefel mit flacher Sohle. Warum man die bei sommerlichen Temperaturen tragen muss, erschliesst sich nicht wirklich.
Schnell noch einen Einkaufsspurt zu einem Laden, der ausschliesslich Crocs anbietet. Hier gibt es Modelle, die man bei uns (in Bremen) nicht bekommen kann. Schnell das passende Paar ausgesucht, im Hotel ausgecheckd und ab mit dem Taxi zum Flughafen. Auch hier wieder eine Übrraschung bei der Sicherheitskontrolle: Mobiltelefon, Schlüsselbund, Geldbörse, Armbanduhr gehören nicht in die kleine Schale für die Röntgenkontrolle, sondern ins Handgepäck.
Nun gut, Chef, wird gemacht.
Und hinter den Sicherheitskontrolle wird man noch mal abgetastet. Warum, habe ich nicht verstanden. Der Kontrolleur hielt uns einen Zettel vor, den ich weder so schnell lesen konnte, noch verstanden habe. Aber egal, die Untersuchung war ergebnislos und wir konnten weiter. Nun sitze ich an einem Rechner und schreibe so aktuell es geht, kurz vor dem Abflug nach Bandar Seri Begwan (wo liegt dass den? = bei Kota Kinabalu, hihi).
Fortsetzung:
Der Flug ging pünktlich los, das Personal gut drauf, dass Essen ordentlich (schon wieder konnten wir Baramundi wählen). Bei der Landung dann ein schöner tropischer Regenschauer neben uns mit doppeltem Regenbogen.
Nun sitzen wir wieder in der Lounge, Gisela lässt sich vom Massagesessel für den Nachtflug durchkneten und ich hocke in der Business-Ecke am Rechner. Leider konnten wir nicht verfolgen, ob unser Gepäck hier ausgeladen wurde. Hoffentlich! Und hoffentlich wird es auch gleich in die richtige Maschine eingeladen ;-)
Übrigens, in Perth konnten wir uns noch die Freitags-Ausgabe vom Weser Kurier ausdrucken und wissen nun so ziemlich über alles Bescheid, was in Bremen wichtig ist.

wird fortgesetzt und Bilder gibt es auch