Geschafft, nach einer langen Flugreise sind wir zu Hause in Bremen angekommen. Und - oh Wunder - auch unser Gepäck hat den langen Weg von Perth über Bandar Seribegawan, Dubai, London und Frankfurt mnach Bremen geschafft. Die nächsten Tage werden wir sicher noch unter der Zeitverschiebung leiden, aber sonst normalisiert sich das Leben schnell.
Was bleibt als Fazit:
Es war eine tolle Reise, die etwas holprig begann, aber sonst keine Wünsche offen ließ. Australien ist ein spannendes Land, es gibt viel zu sehen und zu erleben, die Begegnungen mit den Menschen sind spannend und interessant, die Natur in ihrer Einzigartigkeit überwältigend. Es hat sich gelohnt, abseits der Asphaltpisten unterwegs zu sein.
Dieser Blog ist damit aber noch nicht am Ende. Es wird noch das eine oder andere Update geben, es werden in den einzelnen Beiträgen noch Links ergänzt, ich versuche mich noch an einer Karte mit der Reiseroute und für die beiden letzten Tage gibt es noch ein paar Bilder nachzuliefern. Außerdem habe ich noch ein paar Reisenotizen, die ich einpflegen muss.
Für alle treuen Besucher und die, die jetzt zum ersten Mal nachlesen - es lohnt sich, noch mal wieder zu kommen.
Und wer auf die Werbelinks rechts auf der Seite klickt, sorgt damit für eine Monetarisierung dieses Blogs. Danke dafür.
Noch mal nach Down Under
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Freitag, 1. Oktober 2010
Reisenotizen
Jedes Land hat Gesetze, die – um es vorsichtig auszudrücken – aus unserer Sicht merkwürdig sind. In Perth beispielsweise kann durchaus nicht jedes Restaurant Alkohol verkaufen. Es muss je nach Typ lizensiert sein. Bei unserem Hotel in Perth gab es nur eine eingeschränkte Lizenz. Das bedeutet: Alkohol kann man nur bekommen, wenn man ein „volles“ Essen ordert. Nur ein Salat, wie Gisela in haben wollte, reicht da nicht. Auch der Ausweg: ich bestelle zu meinem regulären Essen zwei Bier, funktioniert nicht. „One Shot per Menue“, werde ich vom Kellner aufgeklärt. Und nachbestellen, schiebt er hinterher, kann ich frühestens nach einer Stunde. Übrigens, auf der Bierflasche ist auch tatsächlich „ 1 Shot“aufgedruckt. Übrigens, der alkoholreichere Cider beispielsweise zählt laut Etikett für 1,2 „regular drinks“. Was wäre passiert, wenn ich den im Hotel bestellt hätte? Nicht auszudenken. Da gefallen mir unsere einfachen Alkoholregeln doch deutlich besser.
Die Abreise
Nicht zuletzt wegen der Zeitverschiebung waren wir schon recht früh am Morgen wach. Ganz in Ruhe duschen, Taschen fertig packen und dann ein Frühstück an der Straßenfront des Hotels. Welch ein Kino!!! Wir bekamen eine Querschnitt der arbeitenden Bevölkerung geboten auf dem Weg ins Büro. Zu den interessanten Beobachtungen gehört, dass hier in Perth (aber nicht nur hier) einige Menschen auch in der Stadt Barfuß unterwegs sind. Viele, sehr viele, tragen einfach nur Flipflops, einige auch eine australische Schuh-Erfindung der Firma Ugg. Das sind Lammfellstiefel mit flacher Sohle. Warum man die bei sommerlichen Temperaturen tragen muss, erschliesst sich nicht wirklich.
Schnell noch einen Einkaufsspurt zu einem Laden, der ausschliesslich Crocs anbietet. Hier gibt es Modelle, die man bei uns (in Bremen) nicht bekommen kann. Schnell das passende Paar ausgesucht, im Hotel ausgecheckd und ab mit dem Taxi zum Flughafen. Auch hier wieder eine Übrraschung bei der Sicherheitskontrolle: Mobiltelefon, Schlüsselbund, Geldbörse, Armbanduhr gehören nicht in die kleine Schale für die Röntgenkontrolle, sondern ins Handgepäck.
Nun gut, Chef, wird gemacht.
Und hinter den Sicherheitskontrolle wird man noch mal abgetastet. Warum, habe ich nicht verstanden. Der Kontrolleur hielt uns einen Zettel vor, den ich weder so schnell lesen konnte, noch verstanden habe. Aber egal, die Untersuchung war ergebnislos und wir konnten weiter. Nun sitze ich an einem Rechner und schreibe so aktuell es geht, kurz vor dem Abflug nach Bandar Seri Begwan (wo liegt dass den? = bei Kota Kinabalu, hihi).
Fortsetzung:
Der Flug ging pünktlich los, das Personal gut drauf, dass Essen ordentlich (schon wieder konnten wir Baramundi wählen). Bei der Landung dann ein schöner tropischer Regenschauer neben uns mit doppeltem Regenbogen.
Nun sitzen wir wieder in der Lounge, Gisela lässt sich vom Massagesessel für den Nachtflug durchkneten und ich hocke in der Business-Ecke am Rechner. Leider konnten wir nicht verfolgen, ob unser Gepäck hier ausgeladen wurde. Hoffentlich! Und hoffentlich wird es auch gleich in die richtige Maschine eingeladen ;-)
Übrigens, in Perth konnten wir uns noch die Freitags-Ausgabe vom Weser Kurier ausdrucken und wissen nun so ziemlich über alles Bescheid, was in Bremen wichtig ist.
wird fortgesetzt und Bilder gibt es auch
Schnell noch einen Einkaufsspurt zu einem Laden, der ausschliesslich Crocs anbietet. Hier gibt es Modelle, die man bei uns (in Bremen) nicht bekommen kann. Schnell das passende Paar ausgesucht, im Hotel ausgecheckd und ab mit dem Taxi zum Flughafen. Auch hier wieder eine Übrraschung bei der Sicherheitskontrolle: Mobiltelefon, Schlüsselbund, Geldbörse, Armbanduhr gehören nicht in die kleine Schale für die Röntgenkontrolle, sondern ins Handgepäck.
Nun gut, Chef, wird gemacht.
Und hinter den Sicherheitskontrolle wird man noch mal abgetastet. Warum, habe ich nicht verstanden. Der Kontrolleur hielt uns einen Zettel vor, den ich weder so schnell lesen konnte, noch verstanden habe. Aber egal, die Untersuchung war ergebnislos und wir konnten weiter. Nun sitze ich an einem Rechner und schreibe so aktuell es geht, kurz vor dem Abflug nach Bandar Seri Begwan (wo liegt dass den? = bei Kota Kinabalu, hihi).
Fortsetzung:
Der Flug ging pünktlich los, das Personal gut drauf, dass Essen ordentlich (schon wieder konnten wir Baramundi wählen). Bei der Landung dann ein schöner tropischer Regenschauer neben uns mit doppeltem Regenbogen.
Nun sitzen wir wieder in der Lounge, Gisela lässt sich vom Massagesessel für den Nachtflug durchkneten und ich hocke in der Business-Ecke am Rechner. Leider konnten wir nicht verfolgen, ob unser Gepäck hier ausgeladen wurde. Hoffentlich! Und hoffentlich wird es auch gleich in die richtige Maschine eingeladen ;-)
Übrigens, in Perth konnten wir uns noch die Freitags-Ausgabe vom Weser Kurier ausdrucken und wissen nun so ziemlich über alles Bescheid, was in Bremen wichtig ist.
wird fortgesetzt und Bilder gibt es auch
Donnerstag, 30. September 2010
Reisenotizen
Unter dieser Überschrift werden ich auf die kleinen Besonderheiten und Absurditäten eingehen, die einem Reisenden zu schaffen machen, ihn begeistern oder auch verwundern
Sicherheitskontrollen gehören zu den Stationen einer Reise, über die es wohl die meisten Absurditäten zu berichten gibt. In Deutschland wird mit schöner Regelmäßigkeit meine „Anti-Schnarchmaschine“ aus dem Handgepäck geholt und mit einem Wischtest auf Sprengstoff untersucht. Mein Hinweis, dass ein solches Gerät doch eher von unverdächtigen älteren Menschen mitgeführt wird, ließ den Kontrolleur unbeeindruckt. „Da ist Elektronik drin, außerdem noch zusätzlicher Raum und man kann das alles am Röntgengerät nicht gut erkenne.- Deshalb wird das grundsätzlich untersucht.“ So so. Und warum, frage ich mich, ist es nach den deutschen Bestimmungen erlaubt, ein Messer, dessen Klinge nicht länger als 6 Zentimeter ist, im Handgepäck mitzuführen?
Eine bislang unbekannte Variante hatte der Kontrolleur am Flughafen in Perth auf Lager. Er beanstandete die Reisedose mit Rasierschaum in meinem durchsichtigen Plastikbeuten. „Die Verschlusskappe fehlt. Entweder, sie setzen eine Kappe auf die Dose oder die Dose darf nicht mit.“ Ah ja!
Wir haben uns dran gewöhnt, dass Flüssigkeiten einzeln verpackt erst dann gefährlich sind, wenn es mehr als 100 ml sind. Aber dass man mit einer Plastikkappe auf einer Rasierschaumdose auch schon Anschläge verübt hat, ist mir neu. Ich nehme mir vor, das australische Innenministerium einmal dazu zu befragen.
Sicherheitskontrollen gehören zu den Stationen einer Reise, über die es wohl die meisten Absurditäten zu berichten gibt. In Deutschland wird mit schöner Regelmäßigkeit meine „Anti-Schnarchmaschine“ aus dem Handgepäck geholt und mit einem Wischtest auf Sprengstoff untersucht. Mein Hinweis, dass ein solches Gerät doch eher von unverdächtigen älteren Menschen mitgeführt wird, ließ den Kontrolleur unbeeindruckt. „Da ist Elektronik drin, außerdem noch zusätzlicher Raum und man kann das alles am Röntgengerät nicht gut erkenne.- Deshalb wird das grundsätzlich untersucht.“ So so. Und warum, frage ich mich, ist es nach den deutschen Bestimmungen erlaubt, ein Messer, dessen Klinge nicht länger als 6 Zentimeter ist, im Handgepäck mitzuführen?
Eine bislang unbekannte Variante hatte der Kontrolleur am Flughafen in Perth auf Lager. Er beanstandete die Reisedose mit Rasierschaum in meinem durchsichtigen Plastikbeuten. „Die Verschlusskappe fehlt. Entweder, sie setzen eine Kappe auf die Dose oder die Dose darf nicht mit.“ Ah ja!
Wir haben uns dran gewöhnt, dass Flüssigkeiten einzeln verpackt erst dann gefährlich sind, wenn es mehr als 100 ml sind. Aber dass man mit einer Plastikkappe auf einer Rasierschaumdose auch schon Anschläge verübt hat, ist mir neu. Ich nehme mir vor, das australische Innenministerium einmal dazu zu befragen.
Von Ayers Rock nach Perth
Schon wieder früh aufstehen. Um 5 Uhr klingelte der Wecker. Schnell duschen, ein Tee und dann ab zum Sunrise Lookout. Natürlich waren wir nicht die einzigen, die sich bei dieser Kälte auf den Weg gemacht haben. Das Thermometer in unserm Wagen zeigte gerade mal 12 Grad an. Aber viel wichtiger war, dass der Himmel vollständig klart war, keine Wolke würde den Blick und die Fotos trüben. Anders als beim Fotoplatz für den Sonnenuntergang ist an dieser Stelle ein kleiner Rundweg mit verschiedenen guten Aussichtsstellen und einer Plattform auf einem kleinen Hügel. Wir haben etwas tiefer einen schönen Platz gefunden mi einem abgestorbenen Baum im Vordergrund und den Olgas im Hintergrund.
Es war auch angenehm, das hier nicht so viele Japaner versuchten, besonders originelle Fotos zu machen – die tobten alle auf der Plattform herum.
Es ist schon beeindruckend, wie kurz hier näher am Äquator die Dämmerung ist. Ratzfatz war der Felsen gut sichtbar und um kurz nach sechs wurden auf einmal Schatten sichtbar. Wieder einige Minuten Später leuchtete der Felsen dann in voller Pracht. Wie gestern der Sonnenuntergang ein schöner Moment.
Zurück im Ressort wollten wir eigentlich frühstücken, aber im Pioneer Outback Hotel verlangten sie für ein Frühstück 30 (!!) Dollar, also über 25 Euro. Dann eben abwarten und etwas später in einer Cafeteria etwas einfacher, aber zum halben Preis. Überhaupt Preise: das Pioneer Outback Hotel ist auch eine Art Jugendherberge mit Schlafsälen. Unser „Doppelzimmer mit 4 Etagenbetten kostete immerhin 125 Euro. alle anderen Übernachtungsmöglichkeiten sind in Yulara deutlich teurer. Die Preise sind zum Teil verständlich, denn die nächste Stadt (Alice Springs) ist fast 400 Kilometer entfernt. Außerdem gibt es nur dieses eine Ressort und deshalb sind die Preise eben dem Angebot angepasst.
Wieder eine neue Erfahrung bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen. In Ayers Rock kann man ohne Probleme offenbar auch Lebensmittel und Flüssigkeiten mit an Bord nehemn. Bereits hinter der Kontrolle packte eien Familie ihre Taschen aus, es gab Kakao, Cracker mit Creme und Wurst. Na gut. Dafuer wurde fast jeder Passagier auf Sprengstoff getestet. "Und, finden sie oft etwas?" fragte ich den Sicherheitsbeamten. "Aber sicher", lautete seine Antwort. Viele Farmer arbeiten mit Chemikalien, die als gefährlich gelten, manche Minenarbeiter, die mit Sprengstoff hantieren, haben natuerlich Spuren davon an Kleidung und Gepäck.
Der Flug war ruhig und ereignislos, es gab leckere Wraps und ein Stück saftige Pizza und schon waren wir in Perth. Wieder die Uhr um anderthalb Stunden verstellt und ab in die Haupteinkaufsstrasse. Merkwürdiger Weise machen die Geschäfte hier spätestens um 6 Uhr dicht. Dann beginnt ganz langsam das Nacht- und Kneipenleben.
Wir sind nach Northbridge gegangen, einem Studenten- Kneipenviertel. Hier trafen wir auf einen alten Bekannten. "Der Rufer" von Gerhard Marcks steht auch hier, zur Erinnerung an den ersten UN-Tag zum Gedenken an die Opfer der Folter.
Nach einem Strongbow dry im "Messing-Affen" haben wir und dann ein vietnamesisches Restraurant ausgesucht. Offenbar eine gute Wahl, denn der Laden füllte sich in kurzer Zeit. Nach dem langen Tag fing die Nacht für uns entsprechend früh an.
Es war auch angenehm, das hier nicht so viele Japaner versuchten, besonders originelle Fotos zu machen – die tobten alle auf der Plattform herum.Es ist schon beeindruckend, wie kurz hier näher am Äquator die Dämmerung ist. Ratzfatz war der Felsen gut sichtbar und um kurz nach sechs wurden auf einmal Schatten sichtbar. Wieder einige Minuten Später leuchtete der Felsen dann in voller Pracht. Wie gestern der Sonnenuntergang ein schöner Moment.
Zurück im Ressort wollten wir eigentlich frühstücken, aber im Pioneer Outback Hotel verlangten sie für ein Frühstück 30 (!!) Dollar, also über 25 Euro. Dann eben abwarten und etwas später in einer Cafeteria etwas einfacher, aber zum halben Preis. Überhaupt Preise: das Pioneer Outback Hotel ist auch eine Art Jugendherberge mit Schlafsälen. Unser „Doppelzimmer mit 4 Etagenbetten kostete immerhin 125 Euro. alle anderen Übernachtungsmöglichkeiten sind in Yulara deutlich teurer. Die Preise sind zum Teil verständlich, denn die nächste Stadt (Alice Springs) ist fast 400 Kilometer entfernt. Außerdem gibt es nur dieses eine Ressort und deshalb sind die Preise eben dem Angebot angepasst.
Wieder eine neue Erfahrung bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen. In Ayers Rock kann man ohne Probleme offenbar auch Lebensmittel und Flüssigkeiten mit an Bord nehemn. Bereits hinter der Kontrolle packte eien Familie ihre Taschen aus, es gab Kakao, Cracker mit Creme und Wurst. Na gut. Dafuer wurde fast jeder Passagier auf Sprengstoff getestet. "Und, finden sie oft etwas?" fragte ich den Sicherheitsbeamten. "Aber sicher", lautete seine Antwort. Viele Farmer arbeiten mit Chemikalien, die als gefährlich gelten, manche Minenarbeiter, die mit Sprengstoff hantieren, haben natuerlich Spuren davon an Kleidung und Gepäck.
Der Flug war ruhig und ereignislos, es gab leckere Wraps und ein Stück saftige Pizza und schon waren wir in Perth. Wieder die Uhr um anderthalb Stunden verstellt und ab in die Haupteinkaufsstrasse. Merkwürdiger Weise machen die Geschäfte hier spätestens um 6 Uhr dicht. Dann beginnt ganz langsam das Nacht- und Kneipenleben.
Wir sind nach Northbridge gegangen, einem Studenten- Kneipenviertel. Hier trafen wir auf einen alten Bekannten. "Der Rufer" von Gerhard Marcks steht auch hier, zur Erinnerung an den ersten UN-Tag zum Gedenken an die Opfer der Folter.
Nach einem Strongbow dry im "Messing-Affen" haben wir und dann ein vietnamesisches Restraurant ausgesucht. Offenbar eine gute Wahl, denn der Laden füllte sich in kurzer Zeit. Nach dem langen Tag fing die Nacht für uns entsprechend früh an.
Von Cairns nach Ayers Rock
Zunächst noch ein Nachtrag von gestern. Wir haben uns den Luxus gegönnt und im Hotel Balinesisch, also Indonesisch gegessen. Eine Suppe aus grünen Papajas und gewürfeltem Fisch, Seafood in Curry-Kokosmilch bzw. ein fester Fisch mit einer speziellen Sauce. Es war alles ausgesprochen lecker, aber ob es am Essen oder an den zu kalten und zu hastig getrunkenen Getränken lag weiß ich nicht, auf jeden Fall endete der Abend mit Magenkneifen.
Die Nacht war kurz, denn um 5 Uhr klingelte der Wecker. in freundlicher Taxifahrer brachte uns zum Flughafen. Einchecken und Sicherheitskontrolle völlig easy. Wir durften zu Fuß ein Stück über das Vorfeld marschieren. Da es gerade etwas regnete, gab es sogar kostenlose Schirme von Qantas. Das Flugzeug war eine Boeing 717 mit 110 Sitzen,. von denen aber nur 18 besetzt waren. Also für jeden von uns war ein Fensterplatz garantiert. Kurz nach dem Start konnte man unter(!) uns einen fast kreisrunden Regenbogen sehen. Der zweieinhalbstündige Flug verlief völlig ruhig. Immer wieder erstaunlich, dass es plötzlich mitten im Nirgendwo ein paar Straßen, eine Ansiedlung von Häusern oder sogar einen asphaltierten Flugplatz gibt.
Und dann kam der große Fels, der Uluru, in Sicht. Es ist beeindruckend, wie dieser Monolith in der fast ebenen Landschaft aus dem Boden wächst, 40 Kilometer weiter sein Gegenstück, die Olgas, oder richtiger die Kata Tjuta. Nach der Landung haben wir unseren Leihwagen abgeholt und die Unterkunft angesteuert. Das „Outback Pioneer Hotel“ ist eine bezahlbare Anlage, vor allem mit Mehrbett-Zimmer und Etagenbetten. Für die eine Nacht reicht es auf jeden Fall.
In Ayers Rock sind es etwas über 20 Grad, strahlend blauer Himmel und ein flotter Wind. Angenehm. Endlich mal nicht schwitzen. Das kam dann etwas später, denn wir wollten unbedingt den großen Felsen nicht wie vor 6 Jahren im Nieselregen, sondern mal bei Sonnenschein umrunden. Ein 10 Kilometer langer Wanderweg führt einmal rundherum. Wir habe rund 2 ½ Stunden dafür gebraucht. Es ist atemberaubend, wie der unterschiedliche Blickwinkel auf diesen massiven Felsen das Bild immer wieder neu entstehen lässt.
Giselas scharfem Auge war es zu verdanken, dass wir eines der hässlichsten Tiere des Outbacks gesehen haben: einen Dornenteufel (Thorny Devil). Ein Reptil, wie aus Zeiten der Dinosaurier übrig geblieben. Nach der anstrengenden Wanderung noch eine Fahrt zu den anderen roten Felsen, Kata Tjuta. Je näher man kommt, desto imposanter wird die Größe dieser Blöcke.
Am späten Nachmittag haben wir uns dann mit über 100 anderen Touristen auf dem Sunset-Lookout versammelt, um den Felsen in all seinen Farbschattierungen zu erleben. Fast spannender war, den vielen Japanern dabei zuzusehen, wie sie sich und Uluru möglichst originell aufs Bild bekommen. Aber auch die Zahl unserer Bilder ist nicht gerade klein. Verständlich, haben wir dieses Schauspiel ja beim letzten Besuch verpasst.
Die Nacht war kurz, denn um 5 Uhr klingelte der Wecker. in freundlicher Taxifahrer brachte uns zum Flughafen. Einchecken und Sicherheitskontrolle völlig easy. Wir durften zu Fuß ein Stück über das Vorfeld marschieren. Da es gerade etwas regnete, gab es sogar kostenlose Schirme von Qantas. Das Flugzeug war eine Boeing 717 mit 110 Sitzen,. von denen aber nur 18 besetzt waren. Also für jeden von uns war ein Fensterplatz garantiert. Kurz nach dem Start konnte man unter(!) uns einen fast kreisrunden Regenbogen sehen. Der zweieinhalbstündige Flug verlief völlig ruhig. Immer wieder erstaunlich, dass es plötzlich mitten im Nirgendwo ein paar Straßen, eine Ansiedlung von Häusern oder sogar einen asphaltierten Flugplatz gibt.
Und dann kam der große Fels, der Uluru, in Sicht. Es ist beeindruckend, wie dieser Monolith in der fast ebenen Landschaft aus dem Boden wächst, 40 Kilometer weiter sein Gegenstück, die Olgas, oder richtiger die Kata Tjuta. Nach der Landung haben wir unseren Leihwagen abgeholt und die Unterkunft angesteuert. Das „Outback Pioneer Hotel“ ist eine bezahlbare Anlage, vor allem mit Mehrbett-Zimmer und Etagenbetten. Für die eine Nacht reicht es auf jeden Fall.
In Ayers Rock sind es etwas über 20 Grad, strahlend blauer Himmel und ein flotter Wind. Angenehm. Endlich mal nicht schwitzen. Das kam dann etwas später, denn wir wollten unbedingt den großen Felsen nicht wie vor 6 Jahren im Nieselregen, sondern mal bei Sonnenschein umrunden. Ein 10 Kilometer langer Wanderweg führt einmal rundherum. Wir habe rund 2 ½ Stunden dafür gebraucht. Es ist atemberaubend, wie der unterschiedliche Blickwinkel auf diesen massiven Felsen das Bild immer wieder neu entstehen lässt.
Giselas scharfem Auge war es zu verdanken, dass wir eines der hässlichsten Tiere des Outbacks gesehen haben: einen Dornenteufel (Thorny Devil). Ein Reptil, wie aus Zeiten der Dinosaurier übrig geblieben. Nach der anstrengenden Wanderung noch eine Fahrt zu den anderen roten Felsen, Kata Tjuta. Je näher man kommt, desto imposanter wird die Größe dieser Blöcke.
Am späten Nachmittag haben wir uns dann mit über 100 anderen Touristen auf dem Sunset-Lookout versammelt, um den Felsen in all seinen Farbschattierungen zu erleben. Fast spannender war, den vielen Japanern dabei zuzusehen, wie sie sich und Uluru möglichst originell aufs Bild bekommen. Aber auch die Zahl unserer Bilder ist nicht gerade klein. Verständlich, haben wir dieses Schauspiel ja beim letzten Besuch verpasst.
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