Eigentlich sollte unser heutiger Trip nur bis Burketown gehen. Diese Stadt(?) hat ihre besten Zeit schon viele Jahrzehnte hinter sich. Aber sie ist ein einzigartiger Ort, um die so genannte „Morning Glory“ zu beobachten. Dabei handelt es sich um eine manchmal über 100 Kilometer lange Wolkenwelle, die durch das Aufeinandertreffen von verschiedenen Luftmassen hauptsächlich im September entsteht. Sie sieht aus, wie eine schmale, scharf abgegrenzte weiße Welle am Himmel. (Ein Foto-Link wird hier noch eingebaut). Im kleinen Tourist Info wurden wir aber aufgeklärt, dass bei der momentan vorherrschenden Windrichtung nicht damit zu rechnen sei. Also: Weiterfahrt170 km bis nach Normanton.
Aber ganz so glatt hatte unser Start nicht begonnen. Schon bei unserem Besuch auf der Riversleigh Station hatte einer der Hinterreifen deutlich an Luft verloren. Wir haben ihn dort kräftig am Kompressor aufgepumpt und sind wieder zurück gefahren. Morgens dann die Bescherung: das Hinterrad war platt. Damit wir nicht an Ort und Stelle den Reifen wechseln mussten, haben wir uns auf dem Campingplatz einen Kompressor geliehen, Luft rein und dann schnell zur Werkstatt, die mit zum Campingplatz gehört. Dort wurde dann innerhalb von einer halben Stunde der Reifen demontiert, das Loch gefunden, geflickt und das Rad wieder aufgeschraubt. Gut, dass uns das nicht irgendwo in der Einöde passiert ist. Wir haben zwar ein Ersatzrad, aber solche Arbeiten sind nicht unbedingt unser Ding. 
Die Fahrt nach Burketown beziehungsweise Normanton war sehr eintönig: gute Gravel Road, gelegentlich mal ein asphaltiertes Stück. Überwiegend brettflaches Weideland mit wenigen Bäumen. Es gab auch wenige Dinge zu sehen: die Leichardt Falls, eine unbedeutende Stromschnelle benannt nach dem deutschen Australienforscher Leichardt und das Burke & Wills-Camp Nr. 196. Hier haben die Forscher Burke und Wills Anfang des 19. Jahrhunderts ihr letztes, nördlichstes Camp aufgeschlagen und sich in der Rinde von mehreren Bäumen, die dort noch heute stehen, verewigt. Bis auf ein Mitglied der Expedition sind alle anderen kurze Zeit später gestorben.
Normanton hat eine große Bedeutung für die Baramundi-Fischerei und ist schon so etwas wie eine kleine Stadt. Mit beleuchteter Hauptstraße, zwei Campingplatzen, mehreren „Hotels“ und einigen Kneipen. Wir haben uns zum Abendessen für das „Purple Heart“ entschieden und Gisela hat endlich ihr Baramundi-Filet bekommen. In der Kneipe begann gerade ein Billard-Turnier, bei dem 22 Spieler, überwiegend Aborigienes, gegeneinander antraten.
Beim Spaziergang zurück sind wir auf Unmengen von Kröten gestoßen. Diesmal handelte es sich um die Aga-Kröte, oder wie sie hier genannt wird „Canned Toe Frog“ ein ursprünglich aus Südamerika hierher gebrachter Frosch, der einen Schädling auf den Zuckerrohr-Plantagen fressen sollte. Aber wie das so ist: die Kröte fraß den Schädling nicht, sie vermehrte sich und verbreitet sich nun wie eine Plage langsam über den Kontinent in Richtung Westen. Sie hat kaum natürliche Feinde und ist darüber hinaus auch giftig. Tiere, die sich den Frosch als Beute suchen, sterben unweigerlich. Es gibt ein paar hilflose Versuche, mit großen Sammelaktionen die Tiere zu beseitigen.
Die Fahrt nach Burketown beziehungsweise Normanton war sehr eintönig: gute Gravel Road, gelegentlich mal ein asphaltiertes Stück. Überwiegend brettflaches Weideland mit wenigen Bäumen. Es gab auch wenige Dinge zu sehen: die Leichardt Falls, eine unbedeutende Stromschnelle benannt nach dem deutschen Australienforscher Leichardt und das Burke & Wills-Camp Nr. 196. Hier haben die Forscher Burke und Wills Anfang des 19. Jahrhunderts ihr letztes, nördlichstes Camp aufgeschlagen und sich in der Rinde von mehreren Bäumen, die dort noch heute stehen, verewigt. Bis auf ein Mitglied der Expedition sind alle anderen kurze Zeit später gestorben.
Normanton hat eine große Bedeutung für die Baramundi-Fischerei und ist schon so etwas wie eine kleine Stadt. Mit beleuchteter Hauptstraße, zwei Campingplatzen, mehreren „Hotels“ und einigen Kneipen. Wir haben uns zum Abendessen für das „Purple Heart“ entschieden und Gisela hat endlich ihr Baramundi-Filet bekommen. In der Kneipe begann gerade ein Billard-Turnier, bei dem 22 Spieler, überwiegend Aborigienes, gegeneinander antraten.
Beim Spaziergang zurück sind wir auf Unmengen von Kröten gestoßen. Diesmal handelte es sich um die Aga-Kröte, oder wie sie hier genannt wird „Canned Toe Frog“ ein ursprünglich aus Südamerika hierher gebrachter Frosch, der einen Schädling auf den Zuckerrohr-Plantagen fressen sollte. Aber wie das so ist: die Kröte fraß den Schädling nicht, sie vermehrte sich und verbreitet sich nun wie eine Plage langsam über den Kontinent in Richtung Westen. Sie hat kaum natürliche Feinde und ist darüber hinaus auch giftig. Tiere, die sich den Frosch als Beute suchen, sterben unweigerlich. Es gibt ein paar hilflose Versuche, mit großen Sammelaktionen die Tiere zu beseitigen.
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