30 Kilometer noch bis Cairns, die Hauptstadt des Bundesstaates Queensland. In unserem Hotel , dem "Bay Village", liefern wir erst mal unser Gepäck ab und machen dann noch eine kleine Rundtour. Gisela hat den Lake Morris ausgesucht, das Wasserreservoir für die gesamte Stadt Cairns. Was wir nicht bedacht haben: es geht auf einer ausgesprochen schmalen Straße über zehn Kilometer direkt herauf in die umliegenden Berge auf über 600 Meter Höhe. Aber es hat sich gelohnt: ein atemberaubender Ausblick auf die Stadt und die Bucht und später dann ein gemütliches zweites Frühstück am Stausee.
Auf der Rückfahrt zum Hotel sind wir dann bei „Ocean World Seafood“ vorbeigekommen. Diesen Fischladen hatten wir schon bei unserer letzten Reise nach Cairns vor 6 Jahren kennen gelernt und es hatte sich wenig geändert: leckerer frisch zubereiteter Fisch und Austern von beeindruckender Größe und Güte zu vertretbarem Preis.
Am späteren Nachmittag dann eine Ausfahrt am „Strand“ entlang in die Stadt. Strand in Anführungszeichen, weil es so etwas hier eigentlich nicht gibt. Dem Land vorgelagert ist ein schmaler schlammiger Streifen, den zu durchwaten wirklich nicht angeraten ist. Dafür liegt direkt am Wasser ein wunderschöner Grünstreifen mit öffentlichen Grillstationen, Spielplätzen und direkt beim Hafen mit einer großen öffentlichen Plansch- und Badelandschaft. Wir waren gerade rechtzeitig am Hafen, umd die Schiffe einlaufen zu sehen, die raus zum Barrier Reef fahren. Große Katamarane, mit einer unglaublichen Zahl von Menschen an Bord. Wenn man sich vorstellt, dass die alle gleichzeitig ins Wasser springen und schorchelnd nach Fischen suchen….. Wir haben auf jeden Fall beschlossen, keinen solchen Ausflug zum Tauchen zu machen. Unsere Erfahrung von 2004 haben wir nicht vergessen.
Cairns ist schon eine recht große Stadt mit über 100.000 Einwohnern. Entsprechend brummt das Leben. Das liegt aber sicher auch an den zahlreichen Touristen aus dem In- und vor allem dem Ausland. Vor allem für die Asiaten ist das ein lohnendes Ziel, weil es nicht allzu weit von den Korea, Japan und China entfernt ist. Entsprechend der Touristenzahl ist auch das Angebot an Geschäften, und Restaurants recht groß. Wir haben den Food Court heimgesucht, eine gemeinsamer Imbissfläche mit vielen Garküchen rund herum. Neben den vielen asiatischen Angeboten immerhin auch ein „The Healthy Grill“. Hahaha. Großes Kino ist auch, an der Hauptflaniermeile zu sitzen, ein kühles Getränk in der Hand zu halten und den vorbeiziehenden Menschen zuzusehen.
Übrigens: bei Mc Donalds sind wir mit unseren Ierfonen kostenlos ins Internet gekommen und haben erst mal gesehen, was heute Vormittag für ein Wetter in Bremen herrschte. Bei uns kommt kein Neid auf ;-)
Wir haben noch zwei Nächte und dann geht es weiter nach Ayers Rock. Die Wetteraussichten sind gut. etwa 10 Grad in der Nacht und knapp 30 am Tag. Das warme Jäckchen aus unserem Gepäck werden wir wohl nicht nötig haben.
4878 km - meine Güte und dann der Großstadtschock bei 30 Grad.
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