
Heute Morgen noch mal eine kurze Rundfahrt durch den Ort. Es gibt noch ein paar traumhafte unbebaute Grundstücke und auch ein rattenscharfes Haus am Hang mit unverbaubarem Seeblick zu kaufen. Leider wird am Weg zum Lookout-Hill gebaut und der botanische Garten – na ja, geschenkt. Also wieder ab nach Süden Richtung Cairns. Wir staunten nicht schlecht, als uns plötzlich ein Auto mit Warnblinkern, gefolgt von einer Meute Radfahrern, entgegen kam. Dieses Spiel wiederholte sich mehrfach. Es wurde das Cardic Rennen zum Palmers Roadhouse ausgetragen. Unglaublich, bei den Temperaturen und den vielen Steigungen mit dem Rad durch die Einöde zu düsen.
Zwischenstation war Port Douglas, ein fast schon mondäner Ort mit unglaublich vielen Geschäften, Hotels und heute am Sonntag auch mit einem Markt. Aber wie überall auf den Flohmärkten dieser Welt wird auch hier viel Schnickschnack und Schund neben nettem Schmuck und etwas Grünzeug angeboten. Welch ein Kontrast zu Cooktown. Obwohl nur 250 Kilometer auseinander gelegen ist Cooktown auf die Touristen vorbereitet, die sich in Massen in Port Douglas aufhalten. Hier ist auch Ausgangspunkt für alle möglichen Touren zum Great Barrier Reef, das von hier aus etwas schneller zu erreichen ist, als von Cairns.
Nun noch ein kleines Stück und Ellis Beach, unser letzter Campingplatz für diesen Urlaub ist erreicht.- erliegt zwar an einem schönen Stück Sandstrand, aber dafür an der Hauptverbindungsstraße zwischen Cairns und Port Douglas. Die Autos rauschen definitiv lauter, als das Meer. Gisela ist ein wenig unglücklich ob der Platzwahl, aber wir werden auch das sicher überstehen. Außerdem soll es hier keine Mücken geben und dass ist auch etwas wert.
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