Ähnlich ist es mit den Touristeninformationen. Auch daran herrscht in den kleinsten Ortschaften kein Mangel und sie sind gut ausgestattet mit Informations- und Werbematerial aus der näheren und weiteren Umgebung. Ähnlich ist es mit den Büchereien. Während die Infos nahezu ausschließlich mit ehrenamtlichem Personal arbeiten, sind die Büchereien mit bezahltem Personal ausgestattet und haben eine ausreichende Bandbreite an Büchern und anderen Medien. In der Regel gibt es dort auch einen Internetanschluss mit ansehnlicher Geschwindigkeit und zu niedrigen Preisen. Auf diesem Gebiet ist Australien schon vorbildlich.
Nächste Station war eine Bio-Käserei etwas abseits der Hauptstrecke. Man konnte durch eine Scheibe beim Käse machen zusehen, etwas zu Essen zu bekommen und natürlich auch Käse kaufen. Statt Käse haben wir uns für Käsekuchen entschieden (Mango, Sizilianisch und Schoko). Himmlisch.
Wieder eine neue Station war eine große Molkerei, die auch leckere Schokolade verkaufte. Auch dort haben wir uns eingedeckt (Birte: sie wird bestimmt schmecken, denn der Rohstoff kommt aus der Schweiz. Wir haben aber noch nicht probiert). Wir kamen genau rechtzeitig, um dabei zuzusehen, wie die Kühe gemolken werden. Sie marschierten in eine Art Karussell und ab ging die Post.
Schon am späten Vormittag hatte es zu regnen begonnen. Erst wie aus der Sprühpistole ganz fein, dann immer stärker und zwischendurch prasselte der Regen auch mal auf die Windschutzscheibe und spülte etliches vom gelben Staub ab. Aber im Grunde fuhren wie die halbe Zeit in den Wolken herum.
Inzwischen sind wir dich bei Atherton in einem schönen grünen Caravan Park, der Regen hat aufgehört und es duftet überall nach irgendwelchen exotischen Blumen. Der Vorteil dieses Caravan Parks ist: hier gibt es kostenlosen Internetzugang. Also Gelegenheit weitere Geschichten online zu stellen und die wichtigsten Emails zu beantworten.
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