Dienstag, 14. September 2010

Von Cooinda nach Edith Falls

Heute haben wir zum ersten Mal unsere Allrad-Ausrüstung gebraucht. Nach einem Stück auf dem Highway ging es links ab zu den Jim Jim Falls am unteren Ende des Kakadu NP. Die nächsten 60 Kilometer liefen recht flott auf einer sehr gut gepflegten Gravel Road, bis zu einem kleinen Kamp, wo ein älterer Herr im Schatten saß und auf Touristen wartete. Er verkaufte Karten für eine Bootstour zu den Twin Falls. Aber bis zu den Booten waren es ungefähr 50 Minuten Abenteuerstrecke. Sandige Stücke wechselten mit tiefen Spurrillen ab, die eine oder andere kleine und eine größere Wasserdurchfahrt (50 cm) mussten bewältigt werden und natürlich jede Menge Schlaglöcher und künstlich angelegte Hubbel. Dagegen sind die Schwellen zur Verkehrsberuhigung harmlose Bodenunebenheiten. Besonders witzig, dass nah zwei Dritteln der Fahrtstrecke zwei Mal auch Schilder auf diese „speed bumps“ hinwiesen. man sieht, auch in Australien kann der Schilderwald noch durchforstet werden.Schließlich erreichten wir die Twin Falls, wo wir zusammen mit fünf anderen Touristen in ein kleines Metallboot verladen wurden und wenige hundert Meter zwischen steilen Felswänden Richtung Wasserfall kutschiert wurden. Es gab noch Hinweise auf die vielen bösen Krokodile und dann wurden wir an Land gesetzt. Es begann ein kleiner, angesichts der Hitze aber doch anstrengender Marsch an den Felswänden entlang bis nahe an den im Moment noch wenig Wasser führenden Fall. Zurück machte der Weg über den Four-Wheel-Track schon fast richtig Spaß. Später zurück auf dem Highway übernahm Gisela das Steuer, denn mir vielen die Augen zu.
Nach einem Tee in „Marys Roadhouse“ am Ausgang aus dem Kakadu NP und dann noch schnell eine weitere Etappe zu den Edith Falls. Einem kleinen, idyllischen und einsamen Campingplatz an einem wunderschönen großen natürlichen Pool. Das tat gut nach dem heißen Tag.

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