Dienstag, 28. September 2010

Ein Tag in Cairns

Endlich mal wieder in einem richtigen Bett geschlafen – das war schon ungewöhnlich, wenn auch genau so bewegt, wie im Auto. Wann immer sich einer von uns bewegte, tanzte auch der andere auf und ab. Ein leckeres Frühstück auf der Hotel-Veranda und dann Helm auf und ab auf’s Rad. Schon am frühen Vormittag herrscht an der Esplanade reges Treiben. Gymnastik-Gruppen halten sich beweglich, Jogger ziehen ihre Runden und die ersten Schwimmer sind im öffentlichen Pool.Die ersten Geschäfte und Bistros sind geöffnet. Eines muss man unbedingt festhalten: hier in dieser Stadt kann man auf keinen Fall verhungern oder verdursten. In einem etwas zwei Kilometer breiten Streifen hin zur Marine gibt es eine unglaubliche Dichte von Bars, Kneipe, Restaurants und Imbiss-Läden. Auffallend auch heute Morgen sind die vielen Asiaten, die schon wieder durch die Straßen schlurfen.
Wir nutzen wieder dass offene W-Lan von Mc Donalds, um uns mit den Telefonen ins Internet einzuloggen, nach dem Wetter in Bremen 13 Grad (brrr, kalt), Cairns 28 Grad (aber 70 % Luftfeuchtigkeit) und Alice Springs 22 Grad zu sehen und ein paar Mails zu lesen. Viel ist ja seit gestern nicht dazu gekommen.
Weiter geht es mit dem Rad zu einem großen Factory Oultlet. Wir kommen vorbei an jeder Menge Läden für Berufsbekleidung, wo ich bestimmt noch mehr schöne Warnhemden für stra0ßenbauarbeiter hätte kaufen können, vorbei an Outdoor-Läden, in denen wir nun nichts mehr kaufen müssen. Das Outlet-Center ist recht groß, viele Modemarken sind vertreten, aber es ist nicht wirklich etwas für uns dabei. Am Ende verlassen wir den Komplex mit einem neuen Utensil für die Küche: einem Tomatenschneider.
Inzwischen ist es Mittag und Zeit, die Räder abzugeben. Auf dem Rückweg zum Hotel kommen wir an einer riesigen Kolonie von „Flying Foxes“ vorbei (hier ein Video). Sie sehen aus wie große Fledermäuse, haben aber einen Kopf wie ein Hund. Sie sind etwa 30 bis 40 Zentimeter lang, haben eine große Spannweite und können recht gut fliegen. Sie schnattern in den großen alten Bäumen wie Vögel.
Der Rest des Tages ist angefüllt mit abkühlen und ausruhen am Pool und Reisetaschen packen. Schließlich geht es morgen recht früh weiter nach Ayers Rock. Es ist schon erstaunlich, wie viele unbenutzte Sachen wir mitgenommen haben.
(Gisela will nicht nach Hause)

1 Kommentar:

  1. Soll ich Euch schon mal bei den vielen Auswandererdokusoaps anmelden. Ich muss befürchten Ihr kommt nicht wieder....:-(

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